Wieder schlechter geworden :-(
#1
Hallo zusammen,

mir ging es eine Zeit lang wirklich besser, aber momentan gehts mir wieder ziemlich schlecht...Ich habe seit ein paar Monaten fürchterliche Stimmungsschwankungen. Seit ein paar Wochen bin ich wegen jeder Kleinigkeit gleich auf 180, bin sehr wütend und aggressiv...
Oft ist es so, dass diese Gefühlsausbrüche aus dem Nichts kommen. Grad gings mir noch gut und plötzlich geht es mir furchtbar. Ich hab dann so seltsame Schübe...Heulkrämpfe, Wutausbrüche, Aggressionen...Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll, da sind da plötzlich diese ganzen Gefühle, die ich nicht unter Kontrolle habe. Leider ist es auch in letzter Zeit oft so, dass ich mich dann selber schlage oder mir die Haut zerkratze...Ich weiß, dass hört sich blöd an, ich will das ja eigl. auch gar nicht, ich weiß im Moment einfach nicht, was mit mir los ist.

Ich hab vor ca. zwei Wochen von meiner Ärztin Sertralin bekommen, aber wenn ich 50 mg nehme, vertrag ich das irgendwie nicht. Ich muss dann andauernd gähnen und hab Kopfschmerzen und auf den Magen schlagen mir die Tabletten auch. Ich wollte ja eigl. nie mehr Antidepressiva nehmen, aber was soll ich sonst tun?

Momentan warte ich auf einen Anruf von einem Psychotherapeuten, aber der meldet sich irgendwie nicht...Ich möchte ja unbedingt eine Therapie machen, mir wurde Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse empfohlen, aber ich finde einfach niemanden, der einen freien Platz hat und ich habe es so satt, immer nur rumzutelefonieren!

Schlafstörungen habe ich auch. Ich werde zwar meistens müde, aber immer wenn ich kurz vor dem Einschlafen bin oder sogar eingenickt bin, schrecke ich aus irgendeinem Grund wieder hoch...Ich weiß einfach nicht, warum...Dann vergehen die Stunden und ich rege mich furchtbar auf, dass ich nicht schlafen kann. Tagsüber kann ich im Moment meinem Tagesplan kaum nachgehen, weil ich immer so gerädert bin und nicht mehr weiter weiß. Am Donnerstag hab ich einen Termin bei meiner Hausärztin und ich will mit ihr darüber reden, dass ich wieder ein Beruhigungsmittel nehmen will, das ich vor einigen Jahren genommen hab.

Diese Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen sind furchtbar...Ich könnte nur noch heulen, ich kann überhaupt nichts mehr planen...
Habt ihr vllt. irgendwelche Tipps für mich?

Liebe Grüße
Henne92
Gib niemals auf. Die schönsten Dinge passieren dann, wenn du es am wenigsten erwartest.
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#2
Das tut mir leid das es dir wieder schlechter geht.
Das ist schon sehr mühsam das man nicht so schnell eine Therapie machen kann weil es nicht genügend Plätze gibt.
Das mit den Wutausbrüchen und Aggressionen, Stimmungsschwankungen ist natürlich Mist vorallem auch das du dir dann selber Leid zufügst. Vielleicht hilft dir abends Hörbücher zu hören, oder Entspannungsübungen zu machen. Mir helfen die immer ganz gut.
Wenn du besser schlafen kannst bist du am Tag vielleicht auch ruhiger. Dein Hausarzt wird dir hoffentlich auch weiterhelfen. Vielleicht hast du auch irgendein Mangel. Alles Gute  Smile
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#3
Das mit den Hörbüchern finde ich eine Super Idee.
Ich war selbst mal in einer Tagesklinik und da wurde einem sowas sogar empfohlen.
Also ich denke es wird schon was dahinter stecken wenn einem das Angeboten hat. Vlt ja auch für dich der richtige weg. Smile
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#4
Ich hab zu Hause ein Buch mit CD mit progressiver Muskelentspannung. Das möchte ich gern mal probieren und das mit den Hörbüchern hört sich auch gut an.

Gestern hab ich es gerade noch so zum Sport geschafft und ich war danach wie ausgewechselt. Mir ging es danach richtig gut und ich bin gleich mit einer ganz anderen Einstellung ins Bett gegangen, dann klappte es auch mit dem Schlafen viel besser.

Heute geht es mir zwar besser, aber trotzdem fehlt mir momentan einfach für alles die Kraft...Ich hab ja auch Depressionen als Diagnose und momentan zeigt sich das wieder sehr deutlich, jede Kleinigkeit ist mir zu viel.

Aber ich hab auf jeden Fall für mich selbst herausgefunden, dass mir Sport am allermeisten hilft und das ich auf jeden Fall dabeibleiben sollte.

Danke für eure Tipps 065
Gib niemals auf. Die schönsten Dinge passieren dann, wenn du es am wenigsten erwartest.
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#5
Das hört man immer wieder das Sport gut tut. Ja bleib da bei, wenn dir das gut tut.
Ich selber hat zwar keine Depressionen aber eine Freundin von mir, der ist dann auch alles zuviel. Die kleinste Kleinigkeit ist ein Riesenkraftakt.
Progressive Muskelentspannung ist auch super   Smile
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#6
Hallo,

kann verstehen wie das ist wenn man x Monate auf einen Therapieplatz warten soll obwohl es doch momentan schon nötig wäre. Und wenn einem noch dazu allee zu viel ist.

Es freut mich aber zu lesen, dass du im Sport etwas gefunden hast was dir gut tut. Leider scheint man da viel sich selbst überlassen zu sein, selbst Optionen für sich finden zu müssen die einem helfen oder wodurch es einem zumindest besser geht.

Möchtest du das Medikament dann nur so lange nehmen bis du einen Therapieplatz hast, oder auch darüber hinaus?

Lg Blueheaven.
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#7
Hallo Blueheaven,

also ich möchte ehrlich gesagt keine Medikamente mehr nehmen, weil ich vor zwei Jahren sehr schlechte Erfahrungen gemacht hab. Ich hab mit 19 angefangen, Sertralin zu nehmen, dann kamen noch Imipramin dazu und eine Beruhigungsspritze. Irgendwann war es dann so viel, dass ich das alles zusammen nicht mehr vertragen habe und mein damaliger Arzt hat mich leider gar nicht unterstützt. Ich bin dann soz. ins kalte Wasser gesprungen und hab alle Medikamente ganz abrupt abgesetzt, ohne Ausschleichen. Das soll man ja eigl. nicht machen, aber ich wusste nicht mehr weiter. Zwei bis drei Monate gings mir dann richtig gut, aber dann bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Ich hatte furchtbare "Absetztsymptome", konnte nicht mehr alleine sein, konnte nicht mehr raus gehen, mir gings monatelang furchtbar, ich glaube, sowas nennt man "Rebound".

Nach paar Monaten war dann alles wieder beim Alten, aber jetzt hab ich leider seit einiger Zeit dieses ständigen Stimmungsschwankungen, mit denen ich nicht fertig werde. Mit den Depressionen komm ich meistens relativ gut klar und dass ich eine Angststörung habe, damit hab ich mich schon lange abgefunden, aber dieses ständigen Aggressionen und Heulkrämpfe machen mich momentan ziemlich fertig.

Aber um deine Frage zu beantworten: Also Antidepressiva möchte ich ehrlich gesagt keine mir nehmen, bin da ziemlich gebrandmarkt...Das Beruhigungsmittel kann ich mir schon vorstellen im Notfall zu nehmen, auch während der Therapie, wenn es dann wirklich helfen sollte. Ich brauch einfach etwas, das meine Nerven beruhigt, weil die zur Zeit ziemlich oft blank liegen.

Als Überbrückung bis ich einen Therapeuten gefunden habe, gehe ich in eine Selbsthilfegruppe und in weitere verschiedene Gruppen, die vom sog. Sozialpsychiatrischen Dienst ausgehen. Vllt. kennt das ja jemand von euch, die bieten Entlastungsgespräche und da gibts auch viele kulturelle Angebote, wie Stadtführungen oder Besichtigungen, Bastelgruppen, Kochgruppen usw. Das tut mir soweit gut und ich hoffe, dass das mit der Therapie endlich klappt, momentan fehlt mir da einfach die Kraft noch großartig rumzutelefonieren, aber am Montag muss ich mich wohl wieder dransetzen...Möchte ja unbedingt Tiefenpsychologie machen.

Liebe Grüße
Henne92
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#8
Hallo Henne,

meine Therapeutin hat damals gesagt, sie therapiert mich nicht, solange kein Arzt Nährstoffe wie Vitamin D getestet hat.
Da dieser auch großen Einfluss auf die Psyche hat.

Mir wollte man damals auch ADs verschreiben, aber ich wollte es ohne versuchen.
Dann fand man diverse Nährstoffmängel und seit die aufgefüllt sind, bin ich psychisch viel besser dran.
Ich kann wieder arbeiten gehen und komme allgemein mit Unruhe, Angst etc. besser zurecht.

Meine Therapeutin hat auch immer gesagt, das Körper und Psyche zusammen gehören und man deshalb vorher organisch alles abklären sollte, da sich aus organischen Problem auch oft psychische ergeben.
Natürlich auch umgekehrt, siehe die vielen Symptome.

LG Brini
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#9
Dann sollte ich das wohl auch mal alles testen lassen. Vllt. stellt sich ja da wirklich was heraus.

LG
Henne92
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#10
Die Lebensmittel sind heutzutage so überzüchtet, dass kaum noch Nährstoffe vorhanden sind.
Daher kann es jeden mit Nährstioffmängeln erwischen.

Du kannst mir ja gern schreiben, dann sage ich dir, welche Werte wichtig sind und wo sie am besten liegen sollten.

Ich weiß, eigentlich ist das Sache der Ärzte danach zu schauen.
Aber ich hab es bei mir gesehen.
Wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mal meine Schilddrüse testen zu lassen, wäre bis heute nicht rausgekommen, dass ich eine Autoimmunerkrankung diesbezüglich habe.

Und die Mängel hat damals eine Immunologin getestet, weil in meiner Familie einige Krankheiten rumirren.
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#11
Hallo Brinile,

ich bin leider noch nicht dazu gekommen, alles testen zu lassen. Wo mache ich das denn am besten? Bei meiner Hausärztin? Ja, es wäre ganz gut, wenn du mir mal schreiben könntest, welche Werte wichtig wären und wo sie liegen sollten.

Bei mir ist es auch so, dass ich mich mal eine zeitlang gesund ernähre und dann wieder eine Weile ungesund und ich hab ehrlich gesagt nie wirklich auf Vitamine usw. geachtet, kenne mich da deswegen gar nicht aus.

Seit ca. zwei - drei Wochen gehts mir auch wieder besser, ich mache wieder einen Tagesplan, nur manchmal weiß ich einfach selbst nicht, was mir guttut und was nicht. Es ist etwas schwierig zu erklären, aber oft schreibe ich mir Dinge auf diesen Tagesplan, die mich dann doch wieder runterziehen. Meistens sind es dann die eher unangenehmen Dinge, wie etwas im Haushalt erledigen oder etwas wichtiges im Internet zu googeln.

Oft höre ich, dass ich viel zu wenig rausgehe. Wenn ich den ganzen Tag nur in der Wohnung war und dann der Abend kommt, bereue ich es immer schnell, nicht draußen gewesen zu sein. Aber da ich kaum soziale Kontakte habe, weiß ich manchmal nicht so recht, was ich dann draußen alleine machen soll. Da fällt mir dann nur Sport ein, aber ich möchte natürlich auch mal was anderes machen. Aber alleine unter fremden Leuten ist bei meiner Angsterkrankung (leide ja auch an einer Sozialphobie) leider nicht so einfach. Hinzu kommt, dass ich auch extrem schüchtern bin...

Ich versuche im Moment herauszufinden, welche Aktivitäten mir selber guttun und das herauszufinden, ist gar nicht so leicht. Aber wenn du dich mit den Werten wegen den Nährstoffen auskennst und mir da ein wenig weiterhelfen kannst, wäre ich sehr dankbar.

LG, Henne92
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#12
Vielen Dank für deine Nachricht.
Hab versucht, zurückzuschreiben, weiß aber nicht, ob bei dir was angekommen ist.
Werd mich mal beim Arzt darum kümmern.

Danke und LG
Henne92
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#13
Ja, kamen sogar 2 Nachrichten an Smile

Eine war mit meinem Text ^^
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#14
Okay   Smile .
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#15
Hallo,

ich hab jetzt schon lange nichts mehr hören lassen. Das liegt zum Teil daran, dass ich momentan eine berufliche Reha, die vom Jobcenter aus geht, mache. Das ist ein 11-monatiges Projekt für psychisch erkrankte Menschen, die beruflich wieder Fuß fassen wollen. Es war ein ständiges Auf und Ab. Anfangs fühlte ich mich sehr überfordert, aber inzwischen geh ich sogar einigermaßen gerne hin, hab auch sehr nette Leute kennengelernt und hatte das Gefühl, wieder etwas Sinnvolles zu tun, mir ging es endlich wieder besser.
Vor einigen Tagen dann hab ich eine Mail von meinem Exfreund bekommen. Er wollte wissen, wie es mir geht und dass er gerade an mich gedacht hat. Wir sind fast ein Jahr getrennt und ich habe in der Beziehung sehr gelitten, besser gesagt, ich war schwer depressiv, es hat aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. Er ist mit der Trennung nicht klargekommen und musste in eine Nervenklinik eingeliefert werden, weil er nicht mehr leben wollte. Das wollte ich niemals, aber ich musste mich von ihm trennen, die Beziehung hatte keine Zukunft mehr. Danach hat er noch ein paarmal versucht, mich zu kontaktieren und ich habe immer wieder abgeblockt. Ich möchte nicht mit ihm reden oder ihn sehen oder mit ihm schreiben. Es war 10 Monate Ruhe, dann schrieb er mir vor einigen Tagen wieder. Mich hat das völlig aus der Bahn geworfen, es kamen wieder alle schlechten Erinnerungen hoch. Seitdem bin ich sehr depressiv und voller Ängste. Am Mittwoch musste ich sogar eine Beruhigungstablette nehmen.
Ich habe auch noch das Problem, dass ich vor ca. zwei Jahren paranoide Ängste entwickelt habe, wenn man das so nennen kann. Ich habe oft Angst, dass mich jemand umbringen will. Es fängst schon an, wenn jemand auf der Straße hinter mir geht, drehe ich mich panisch um und fühle mich sofort verfolgt. Oft kontrolliere ich, wenn ich zu Hause ankomme, ob mir jemand gefolgt ist. Wenn es an der Tür klingelt, habe ich schreckliche Panik, dass jemand kommt und mich töten oder entführen will. Wenn das Telefon klingelt und eine unbekannte Nummer anruft, denke ich gleich an eine Verschwörung gegen mich. Wenn ich alleine zu Hause bin, dreh ich mich ängstlich zum Fenster und kontrolliere, ob mich auch wirklich niemand beobachtet. Ich kann Leuten kaum meine Meinung sagen, weil ich dann Panik habe, dass diejenigen mich umbringen könnten. Alles totaler Unsinn, das weiß ich, aber wenn diese Gedanken in meinem Kopf sind, sind sie leider realistisch. Ich weiß nicht, was das ist und woher diese Ängste genau kommen, aber sie schränken mich einfach ein. Ich schaffe es kaum, nachts alleine zu Hause zu bleiben. Jetzt hab ich wieder solche Ängste: dass mein Exfreund mich umbringt, sich an mir rächen will wegen der Trennung usw. Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren und habe oft nichtmal die Kraft zu duschen. Wisst ihr, was ich tun könnte.

Tut mir Leid wegen dem langen Text.

Liebe Grüße
Henne92
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#16
Hallo Henne92 schön mal wieder was von dir zu lesen, aber natürlich nicht schön das es dir nicht gut geht.
Das mit deinem Ex-Freund da würde ich mich auch nicht  melden, das hatte ja ein Grund das du dich getrennt hast. Und dich wühlt nur das er sich schriftlich gemeldet hat auf.
Deine Verfolgungsängste hängen bestimmt auch damit zusammen und sind dadurch das er sich gemeldet hat stärker . Hast du inzwischen einen Therapeuten gefunden?
Vielleicht kannst du auch mit den Leuten aus der Reha darüber reden.
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#17
Hallo Taube,

also ich hatte fünf Probesitzungen bei einem Therapeuten, der Tiefenpsychologie macht. Jetzt, denke ich, muss ich mich entscheiden, ob ich bei ihm die Therapie weitermachen möchte. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass er mich immer sofort versteht und möchte es schon gerne versuchen.

Heute musste ich auf dem Weihnachtsmarkt arbeiten und bin auch sehr froh darüber, weil heute wäre unser Jahrestag gewesen, am 10. 12. 2014 sind wir zusammengekommen. Da war die Panik dann erst recht groß, da ich wieder diese Ängste hatte, z. B. dass er zu mir nach Hause kommt usw.

Aber die Arbeit heute hat mich sehr gut abgelenkt und jetzt bin ich wieder zu Hause und bin ziemlich geschlaucht.

In der Reha gibt es schon die eine oder andere Person, der ich vertrau und der ich das vllt. erzählen könnte. Ich denke mir dann nur, dass die ja ihre eigenen Probleme haben und das vllt. nicht hören wollen...

Aber mit meinem Therapeuten möchte ich auf alle Fälle darüber reden.

Liebe Grüße
Henne92
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#18
Mit deinem Therapeuten solltest du wirklich drüber reden. Der kann dir bestimmt noch Denkanstöße dazu geben. Vielleicht soll es einfach so sein das er sich gerade jetzt gemeldet hat.Du siehst das du es noch nicht verarbeitet hast und du daran mit dem Therapeuten dran arbeiten kannst. Und die von der Reha kannst du ja fragen, vielleicht finden sie es sogar gut. Und wenn nicht müssen sie nur ehrlich sein und dir das sagen. Aber ein Versuch wäre auch das Wert.
Finde es aber super das du dich ablenken konntest. Smile
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#19
Ja, mit meinem Therapeuten werde ich nächste Woche auf alle Fälle drüber reden. Ich denke auch, dass ich es noch nicht verarbeitet habe, es kommt einfach immer wieder so viel Negatives hoch, wenn ich damit konfrontiert werde...

Danke für die Tipps.

Liebe Grüße

Henne92
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#20
Hallo zusammen,

tja, da bin ich mal wieder...Zur Zeit gehts mir einfach richtig schlecht. Ich stehe vor einer schwierigen Entscheidung. Es ist so, dass ich in der Maßnahme für Annäherung an Arbeit jemanden kennengelernt hab. Er gefällt mir wirklich sehr gut, ich mag ihn sehr gern und er hat mir vor 2 Tagen seine Gefühle für mich gestanden. Ich hab ihm dann gesagt, dass es mir genauso geht.

Das Problem ist nur, dass wir beide krankt sind. Ich hab meine lästige Angststörung und die Depressionen und er hat Schizophrenie. Ich hab ihm gesagt, dass wir es ganz langsam angehen lassen sollen und er versteht das auch, aber ich habe so panische Angst davor, dass das alles wieder katastrophal endet. Wie in meiner letzten Beziehung eben. Ich weiß einfach nicht, ob ich es überhaupt versuchen soll oder es ganz lassen soll.

Man kann sich eben nicht aussuchen, in wen man sich verliebt. Aber mir gehts so schlecht damit. Ich denke nur noch über dieses Thema nach, schlafe schlecht und kann einfach gar nichts machen, ich bekomme nichts auf die Reihe. Ich habe schreckliche Angst vor einer erneuten Enttäuschung. Das Problem in meiner letzten Beziehung war nicht die Trennung von meinem Exfreund, sondern dass er sich nach der Trennung umbringen wollte und deswegen in die Klinik musste. Was ist, wenn es zwischen uns schlecht läuft, ich mich trenne und mit dem jetzigen Mann dasselbe passiert? Wenn er sich auch etwas antun will?

Ich könnte mir sowas nicht verzeihen. Andererseits muss ich ständig an ihn denken. Was soll ich nur tun?
Gib niemals auf. Die schönsten Dinge passieren dann, wenn du es am wenigsten erwartest.
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