Es wird wohl nie anders werden!
#1
Meine Depressionen und die Angst, oft vor allem, habe ich schon so lange.
Mal kurz zu mir. Ich bin 60Jahre, verheiratet und habe einen Sohn und einen Dackel.
Mit der Erkrankung habe ich schon seit meinem Zwanzigsten Lebensjahr zu tun. Hab schon dreimal eine stationäre und einige ambulante Therapien gemacht.

Leider ist es immer noch so, das ich oft sehr traurig bin. Auch habe ich oft Angst das Haus zu verlassen. Obwohl ich auch Medikamente dafür nehme.
Das einzige was ich schaffe, ist eine kleine Runde durch Dorf mit dem Hund. Dabei fühle ich auch keine Angst, weil ich mich auf den Hund konzentriere.
Gehe ich aber alleine raus wird mir gleich schwindelig und hab Herzrasen. Ist schon komisch.
Auch gehts mir unter Leuten selbst bei Familienbesuchen sehr schlecht.
Mach jetzt erstmal Schluß, bin fertig....

Danke fürs lesen.

Jule
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#2
Ich weiß was du meinst, habe auch das gefühl das es nie weg gehen wird. Aber du machst das doch echt gut, du lebst damit schon 40 Jahre, da kannst du wirklich stolz drauf sein.
Ansonsten immer wieder der Angst stellen, geh raus und nicht nur mit dem Hund, probiere was zu unternehmen und dich da raus zu holen.
Wenn dir schwindlig wird und du herzrasen bekommst, probiere das anzunehmen und sag dir selbst "ich brauche keine angst vor dir zu haben", weil du weißt das du nicht daran stirbst und es schon soviele jahre geschafft hast.
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#3
Wenn ich dich richtig verstanden habe, macht dir die Angst vor der Angst am meisten Mühe. Da könntest du diese lange Zeit, in der dir die Angst bereits an den Versen klebt, als Ansporn brauchen. Denke daran, wie oft du diese Symptome bereits ausgehalten hast, und wie dir nie etwas passiert ist. Smile

Versuche dein Leben trotzt der Angst voll und ganz zu geniessen. Hast du irgend eine Leidenschaft, die du wieder aufgreifen könntest?
Prinzipiell erst mal durchdrehen! 021 
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#4
Danke Euch für eure Antworten.

Es tut gut, wenn jemand einen mal versteht. Das ist leider in meiner Familie ein Problem. Mein Mann hilft mir so gut er kann. Da kommen wir beide gut klar.
Nur bei den anderen in der Familie klappt das nicht gut. Ich hab immer das Gefühl ich muß mich rechtfertigen, weil ich manche Sachen nicht schaffe.
Meine Leidenschaft ist mein Hund, der mir alles bedeutet und der leider nicht von der Verwandtschaft akzeptiert wird. Wieder ein Problem.
Das komische ist ja, das ich mit meinem Mann gut unter fremde Leute gehen kann. Solange ich mich nicht mit ihnen unterhalten muß. 
Denn wenn ich das muß verkrampft sich bei mir jeder Muskel, beiße die Zähne so fest zusammen und bekomme einen trockenen Mund. Wenn ich dann Zuhause bin, bin ich total fertig und alles tut weh.
Boh.....schon wieder so lang...sorry. 

LG Jule
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