Angststörung und Symptome
#1
Hallo Leute, 
Ich habe schon seit 5 Monaten eine Angststörung. Am Anfang War es mir garnicht  bewusst  weil ich mich nur auf das kloßgefühl  konzentriert hatte und immer der Meinung  gewesen bin das man duck schluck Beschwerden  und Atemnot  natürlich  angst und panik bekommt wer auch nicht? Jetzt wo ich endlich die Diagnose bekommen  habe  Angststörung  weiß  ich endlich das es eigentlich  nur ein Streich vom GeGehirn aus ist.

Die Symptome  und meine Stimmung  waren am Anfang  immer am frühen Morgen  schrecklich  und zum mittag  ging es mir deutlich  besser  und am abend War es eigentlich  auch immer ganz gut. Jetzt ist es so das es zu jeder Tages Zeit  schrecklich ist meine Stimmung ist immer ängstlich und mir ist immer heulen zumute. 

Meine Symptome  sind folgende: Globusgefühl,Atemnot, Panik Attacken, Taubheit beim schlucken, Würgereiz, Und das Gefühl das alles um mich rum manchmal unrealistisch wirkt und ich mich manchmal selber auch.

Ich habe schon am 4.12. Ein vorgespräch wegen einer Psychotherapie. 

Kennt einer solche Symptome? Wie geht ihr damit um?
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#2
Hallo,

oja ich kenne das auch. Dieser Kloß im Hals und die ständige Übelkeit. Die Bauchschmerzen und das Gefühl, dass man vollgestopft ist. Ich habe das momentan jeden Tag. Mittlerweile weiß ich, ich muss da durch. Es ist der Weg in eine wunderbare Veränderung. Ich kann mit dem Gefühl aber erst seit wenigen Wochen umgehen. Erst, seit mein Therapeut gesagt hat, ich solle diese Angst als Vertraute annehmen. Der Schmerz ist immer noch da und ich erarbeite in meiner Therapie die Gründe und versuche mein Leben grundlegend zu verändern. Das ist nicht leicht, kostet viel Kraft und dauert unglaublich lange. 
Aber ganz am Ende vom Tunnel sind doch diese kurzen Lichtblicke, die immer wieder kommen. Die Angst hat einen Grund, irgendetwas läuft da in meinem Leben schief und ich DARF es gerade rücken, jetzt!!! 

Gut, dass du einen Therapeuten suchst. Es ist ein Höllenweg, aber es ist der Weg raus aus dem Falschen in dein eigenes Leben. 

Meine Schmerzen sind manchmal auch unerträglich. Auch jetzt sind sie da, obwohl es keinen direkten Auslöser gibt. Ich werde versuchen mich abzulenken, etwas praktisches zu tun, weg von meinen unterbewussten Gedanken. 

Ich wünsche dir viel Glück
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#3
Nicht umsonst gibt es die Sprichwörter "Mir schlägt etwas auf den Magen" oder "Das schnürt mir fast die Kehle zu".

Angst hat sehr großen Einfluß auf uns. Gestern hat mir meine Therapeutin noch zum Abschluss gesagt, dass jede Art von Gefühl, egal ob Freude oder Trauer psychosomatische Symptome auslöst. Aber nichts davon ist tödlich, nur unangenehm.

Ich kenne die ganzen Symptome + mehr nur zu gut. Daher ist es gut zu verstehen, wie die Symptome ausgelöst werden. Hat man gerade an etwas gedacht was einem Angst macht zB die Zukunft oder ein bestimmtes Ereignis was vor der Tür steht. Hat man einen Termin oder ein Treffen, was einem Unbehagen bereitet.

Wichtig ist, dass du dir selbst klar machst, dass die Symptome zwar unangenehm sind, aber dir nichts passiert. Auch wenn es sich so anfühlt.
Ich machen seit Monaten Autogenes Training und versuche in Angstsituationen oder bei Symptomen die schlimmer werden, weil ich sie negativ bewerte, zu atmen und mich damit zu entspannen.

Alles Gute weiterhin und lass dir wegen der Schilddrüse unbedingt deine Werte mit Referenzwerten in Kopie geben. Ich schau auch gern mal drüber Wink
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#4
(01.12.2015, 09:49)BriniLe88 schrieb: Nicht umsonst gibt es die Sprichwörter "Mir schlägt etwas auf den Magen" oder "Das schnürt mir fast die Kehle zu".

Angst hat sehr großen Einfluß auf uns. Gestern hat mir meine Therapeutin noch zum Abschluss gesagt, dass jede Art von Gefühl, egal ob Freude oder Trauer psychosomatische Symptome auslöst. Aber nichts davon ist tödlich, nur unangenehm.

Ich kenne die ganzen Symptome + mehr nur zu gut. Daher ist es gut zu verstehen, wie die Symptome ausgelöst werden. Hat man gerade an etwas gedacht was einem Angst macht zB die Zukunft oder ein bestimmtes Ereignis was vor der Tür steht. Hat man einen Termin oder ein Treffen, was einem Unbehagen bereitet.

Wichtig ist, dass du dir selbst klar machst, dass die Symptome zwar unangenehm sind, aber dir nichts passiert. Auch wenn es sich so anfühlt.
Ich machen seit Monaten Autogenes Training und versuche in Angstsituationen oder bei Symptomen die schlimmer werden, weil ich sie negativ bewerte, zu atmen und mich damit zu entspannen.

Alles Gute weiterhin und lass dir wegen der Schilddrüse unbedingt deine Werte mit Referenzwerten in Kopie geben. Ich schau auch gern mal drüber Wink

Hallo, ich musste eine Tochter amMontag von der schue holen. Ihr war nict gut. Hatt gebrochen und Fieber. Dann zum Doc erhat ein Blutbild gemacht es waren vier werte nicht in Ordnung. er hat gesagt das es es eine baktielle Entzundung ist. sie bekam Antibotikum die ist eine woche her. Sie Soll nächste woche nochmal zum Bluabnehmen. Ich habe grosse Angst das eswas sehr schlimeres ist. Hab angst weinakkttaken. alles was man denken kann.Mir ist schlecht und so. Ich weis nicht was ich machen soll. Heute geht es ihr gutbis jetzt.
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#5
@Maus71: Ich denke nicht, dass es etwas schlimmeres ist. Deine Tochter wird es überstehen Smile Ich denke du als Mutter machst dir halt sehr viele Sorgen, aber du musst auch bedenken, dass zZ wieder ein Virus rumgeht. Das bringt leider der Umschwung Herbst/Winter mit sich.

Auch ich hatte über die letzten 5 Jahre ständige Infekte und Entzündungen. Auch musste ich sehr lange fast 2 Jahre lang Antibiotika nehmen. Es war eine harte Zeit, ich bin aber noch da Smile

Das Ungewisse ist immer das, was die Angst am stärksten macht. Versuche nicht zu sehr daran zu denken, ob es etwas schlimmeres sein kann. Lenk dich ab und sag dir, es wird alles wieder gut. Ich weiß die Sorgen zum Wohl des Kindes überwiegen (auch, wenn ich selbst noch keine Kinder habe) - Aber glaub mir, deine Tochter schafft das und du auch Smile
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#6
Wie geht ihr mit dem unrealistischen Gefühl um? Es kommt manchmal ein so vor als wäre man verrückt geworden, ist das überhaupt ein Gefühl von unrealistisch oder ehr ein Benommenheit Gefühl? ich nehme nur 2 Medikamente Ramipril und citalopram.
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#7
Es kommt darauf an.
Es gibt die DP - Depersonalisation, heißt dem Körper wird es zu viel und er schaltet in einen Modus der Benommenheit.
Könnte aber auch von den Medikamenten kommt.

Trotzdem dem nicht so viel Bewertung geben. Versuche zu ignorieren, auch wenn es schwer fällt. Das ist eine Phase und die geht auch wieder vorbei.
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#8
Hallo Chatwachmeister!Ich nehme auch seit 5 Wochen escitalopram!Mir ging es auch so!Vergeht aber wieder! Es kommen einem viel Sachen so irreal vor!Selbst wenn ich mich reden gehört habe kam es mir seltsam fremd vor!Wie gesagt normal geht vorbei!VERSPROCHEN vlg Mir gehts seit einer Woche besser! Nehme 15mg und mache täglich Lichttherapie kann ich nur empfehlen tut mir sehr gut!
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#9
Wie dosiert man 15 mg citalopram? Und wieso gerade 15 mg? Ich habe meine angststörung seit 5 Monaten und mir kommt es vor als würde ich ewig damit leben müssen. Es ist einfach furchtbar sich fremd im eigenen Körper zu fühlen. Darf ich sowas eigentlich ruhig äußern vor den Ärzten oder komme ich dann in die geschlossene Anstalt?

Ich habe wirklich angst vor der Psychotherapie weil ich nicht weiß was mich dort erwartet. Vielleicht kann mich ja mal jemand aufklären was man dort genau so macht.
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#10
Du brauchst keine Angst haben. Du lernst in der Therapie wir du mit deinen Ängsten umgehst. Außerdem warte doch erstmal ab, was bei den Tests rauskommt.

Wie gesagt, für die Ärzte geht es oft sehr schnell eine Angststörung zu diagnostizieren. Dabei kann vieles zB. schon von Nährstoffmängeln kommen.
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#11
15mg deshalb weil 10mg einfach zu wenig waren!Meine Ärztin meinte man kann es bis 20mg hochdosieren mir geht es jetzt nach 14Tagen mit 15mg recht gut! Bin zufrieden! Ich spreche mit meiner Ärztin schon darüber und wenn du das tust bist du erleichtert wenn du hörst das es normal ist und es anderen auch so geht!Ich muss sagen mir gehts mit escitralopram gut! Anfangs hatte ich viel Nebenwirkungen aber jetzt helfen sie gut! Und das nach 6 Wochen einahme!Ichhabe noch keine Erfahrung mit Phsychotherapie!!Muss aber sagen das man wenn man den richtigen therapeuthen hat es bestimmt hilft!Vlg
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#12
Ich glaube inzwischen nicht mehr das die Benommenheit und dieses gefühl von unrealistisch von den Medikamenten k8mmt. Erstmal sind 10 mg citalopram viel zu wenig und 2. Nehme ich nur noch Ramipril gegen mein Blutdruck. Also ich denke es ist alles Gehirn gesteuert. Ich hatte z.b in den 5 Monaten als ich die Krankheit bekommen hatte keine Atemnot aber jetzt wo viele Symptome ihren Streich schon gespielt haben musste auch noch die Atemnot sich melden.
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#13
Na ja ich muss sagen das ich mit 10mg auch Nebenwirkungen hatte!aber du hast Recht das Gehirn kann einem da auch manchen Streich spielen! Es ist echt nicht leicht man muss wieder nach vorne schaun Kopf hoch es wird irgenwann wieder besser!
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#14
Das ist aber ganz "normal". Angst über lange Zeit führt dazu, dass man sehr feinfühlig also sensibilisiert gegenüber seinem Körper reagiert.
Sogar das kleinste Ohrrauschen kann dann negativ bewertet werden.

Natürlich kommt das mit der Zeit. Dein Körper reagiert nur auf das, was du ihm vorgibst. Er kann nicht unterscheiden zwischen Realität und Gedanken. Selbst meine Therapeutin hat gesagt, dass der Körper Symptome auslöst egal ob man Freude oder Angst empfindet.
Er reagiert immer. Sei es mit erhöhtem Blutdruck, schnellerem Herzschlag etc.

Und bei Angst steigt die Sauerstoffkonzentration im Blut. Bedeutet, man fängt unterbewusst an schneller zu Atmen, was man selbst auch wieder negativ interpretiert.
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#15
Morgen habe das Vorgespräch im Krankenhaus wegen meiner angststörung und Psychotherapie Platz. Bin mal gespannt wielange ich warten muss. Ich hoffe das die mir in Wartezeit schonmal mich besser einstellen können vielleicht erstmal Medikamente.
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#16
Kann gut sein das die dich im Krankenhaus neu einstellen mit medis!Vielleicht ist das dann dein Weg zur Besserung!Viel Glück für morgen!
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#17
Ja das hoffe ich das die mir helfen können. Ich denke mal das es bestimmt noch dauert bis ich ein bekomme.
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#18
Hallo Leute,
Ich War heute beim vorgespräch mit den Ärzten wegen der Psychotherapie. Leider können die mich nicht aufnehmen weil ich zuviel wiege das Krankenhaus darf nur Patienten bis zu 150 kg aufnehmen und ich wiege leider 180 kg. Die Einrichtung sind nur bis 150 kg belastbar. Also geht die suche weiter. Die Ärzte meinen das die eine stationäre Behandlung als erfolgreicher sehen würden als abulant.
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#19
Na ja das ist ja doof!! wie stehst du zu einem stationären Aufenthalt?is halt schade man erhofft sich viel von den Terminen und dann is wieder nix!Aber Kopf hoch auch für dich findet sich die richtige Therapie!Euch allen noch einen schönen Abend!
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#20
Was halte ich von einem Stationären Aufenthalt, ganz erlich würde ich eigentlich lieber jeden Tag nachhause wollen. Aber manchmal kann man es sich wohl nicht aussuchen.
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