Cannabis ?
#1
Hi ich weis vielleicht mag das manchen komisch vorkommen, aber ein Kollege von mir hat eine soziale Phobie und immer wenn er Gras raucht kann er ohne Probleme unter Menschen gehen.
Jemand zu dem Thema schonmal Erfahrungen gemacht also Medizinisch ...
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#2
Hallo MMIL,

erstmal etwas zu Cannabis: Mag sein, dass es "erst mal" "hilft" - ähnlich wie Alkohol: Die Depression oder Angst ist zwar noch da, aber man merkt es nicht. Allerdings versursacht regelmäßiger Cannabiskonsum über einen längeren Zeitraum häufig genau das Gegenteil: Depressionen.

Meiner Meinung nach besteht die "Methode" deines Freundes darin, sich zu "betäuben" (Ähnlich wie - ich sage es mal so salopp - sich besaufen). Das "hilft" im Endeffekt genauso viel wie bei einem Beinbruch lokale Betäubungsmittel zu spritzen. Der "Schmerz" ist weg, aber die Ursache immer noch da.

Daher würde ich dir davon abraten.

LG, Gustl
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50 "Vertrauen Sie mir, ich weiss was ich tue !" 50
[Sledge Hammer]

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#3
Ich glaube hier gibt es einige wo Cannabis rauchen erst die angststorung ausgelöst hat.
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#4
Ja meine auch das wir solche Beiträge schon öfters hatten, wo das der Auslöser war.
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#5
Zumindest kann Cannabis (auch bei einmaligem Konsum) eine Depersonalisation oder Derealisation bewirken, die auch chronisch werden kann.

Das ist absolut kein Spaß! Bei mir wurde es nicht durch Drogenkonsum ausgelöst, was es aber nicht weniger schlimm macht.
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#6
Hmmm bei Medikamenten ist es ja auch nur das Bekämpfen von Symptomen und nicht der Ursache.
Ich zum Beispiel wäre froh wenn mir Cannabis helfen würde und ich dann keine Tabletten mehr nehmen müsste.
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#7
Tja, das bedeutet doch aber nur von der einen Sucht weg und in die nächste rein oder?
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#8
Ja genau ich persönlich wie gesagt würde aber diese natürliche Behandlung bevorzugen.
Und nochwas ich will hier um Gottes Willen keinen dazu bringen Cannabis zu konsumieren ohne das vom Arzt verschrieben bekommen zu haben!
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#9
hallo zusammen Smile
ich persönlich würde raten, erstmal durch therapie zu versuchen hilfe zu kommen.. falls dies nicht hilf kann cannabis natürlich eine "lösung" bzw eine "Hilfe" sein, sollte aber nicht unbedingt erste wahl sein. allerdings stimme ich MMIL zu, dass ich auch lieber cannabis als irgendwelche tabletten regelmäßig konsumieren würde.
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#10
Ich möchte niemanden Angst machen, ABER ich warne vor Cannabis, da es bei mir mit ein Auslöser für meine früheren starken Ängste war. Zunächst hat es mir auch geholfen, aber später habe ich gerade dann, wenn ich geraucht habe, Ängste bekommen. Also, es ist sicher mit vorsicht zu genießen! Klar, ich kenne auch viele Leute, bei den es nichts negatives gab, dass kommt aber immer auf den einzelnen Menschen und seine Psyche an, denke ich. Grüße Dennis
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#11
Wenn ich mir einen angetrunken habe geht es mir auch ( für kurze Zeit) besser.
Trotzdem möchte ich das niemandem empfehlen,
weil es nicht die Lösung der / meiner Probleme ist,
sondern nur ein zeitweiliges Betäuben derjenigen.
 Es sind nicht die Dinge die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.
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