Kennt sich jemand mit Opipramol aus?
#1
Hallo zusammen,

ich nehme seit ca 4 Wochen Opipramol und es hilt mir wirklich gut mit den Ängsten. Nach einigen Wochen soll es ja zusätzlich eine antidepressive Wirkung haben, die ich ebenfalls gut gebrauchen könnte.

Nun ist es so, dass ich seit ein paar Tagen ungewöhnlich stark depressiv bin. Das kann natürlich viele Gründe haben (man hat ja mal so Phasen). Frage mich aber doch, ob es vielleicht das Medikament ist. Es ist ja gerade bei solchen Medikamenten oft so, dass es dann erst einmal noch mal schlimmer wird, bevor es richtig wirkt. Könnte das da der Fall sein, auch wenn ich sie schon 4 Wochen nehme?

Hat jemand Erfahrungen mit dem Medikament?

Vielen Dank schon einmal für eure Antworten!

VG
Lost
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#2
Hallo Lostgirl! Ich kenne mich mit Opipramol nicht wirklich aus, meine Freundin nimmt abends davon eine halbe und ihr geht es gut. Ich habe davon eine Zeit lang 5 genommen und keine Wirkung verspürt. Ich hab mal gehört das es eines der ersten Mittel ist die man bekommt und wenn das nicht wirklich wirkt, kommen die "härteren" Sachen wie Citalopram, Venlafaxin und wie sie alle heißen. Ich würde noch 2 Wochen warten und dann deinen Arzt befragen. Bei Opipramol setzt ja die Beruhigende Wirkung nach der ersten Einnahme ein und die Antidepressive Wirkung erst nach Wochen, daher würde ich noch warten und wenn es dir dann immer noch nicht besser geht, dann vielleicht nachdenken über einen Wechsel der Medikamente.
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#3
Hallo Oyten,

danke für deine Antwort.

Ich habe zuerst Venlafaxin bekommen und habe auf die erste Einnahme so heftig reagiert, dass es wieder abgesetzt wurde.

Wie gesagt gegen die Angst wirkt das Opipramol ja auch super! Wenn ich plötzlich nicht so eigenartig drauf wäre, wäre eigentlich alles gut. Habe ehrlich gesagt Angst, dass ich das Medi wechseln muss, da die Erfahrung mit Venlafaxin echt heftig war...

Kann ja auch sein, dass es gerade einfach nur ne blöde Phase ist, da nächste Woche bei mir viel ansteht, was wirklich wichtig für mich ist. Hatte nur den Gedanken, dass es vielleicht vor dem Eintritt der stimmungsaufhellenden Wirkung noch einmal runter geht. Dass das quasi dazu gehört
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#4
Hallo zusammen,

ich nehme jetzt seit ca 2 Monten Opipramol (3x 50mg9 und es hilft mir sehr gut. Nebenwirkungen habe ich keine.

Bei mir ist es so, dass ich wirklich sehr ungerne Medikamente nehme und ich sorge habe, dass die eigentlich nur meinem Symptome betäuben. Darum wollte ich das Opi etwas runter setzen und nehme jetzt seit ca 4 Tagen nur noch 2 x 50mg.

Seit gestern gehts mir nicht gut. Mir ist sehr schwindelig und ich fühle mich wieder sehr neben mir. Dazu bin ich total müde und schlapp.

Das kann natürlich auch andere Gründe haben, trotzdem macht es mir natürlich Sorgen.

Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit dem Absetzen/Ausschleichen von Opi?
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#5
Hallo lostgirl,

Das war mein allererstes Medikament, was ich bekommen
Habe.
Bei mir war es so das es die ersten Wochen gut geholfen
Hat. Danach. Gar nicht mehr. Sodass ich ein
Anderes stärkeres Medikament brauchte.

Hast du den das Gefühl das es nicht mehr richtig wirkt?
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edition filou & sophie
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#6
Ach ja mein arzt hat das sofort abgesetzt ohne ausschleichen, aber vielleicht auch nur weil ich davon nichts mehr gespürt habe.
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edition filou & sophie
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#7
Hallo Mallory,

doch es hat noch gewirkt. Ich wollte nur nicht mehr so viele Medikamente nehmen und hatte die Illusion, dass ich vielleicht schon ohne klar komme. Offensichlich eine Fehlentscheidung...

Mein Problem ist, dass ich keine Geduld habe und immer noch erwarte, dass sich das Problem schnell wieder auflöst. Wollte mit damit auch irgendwie beweisen, dass ich ohne Opri klar komme bzw mit weniger, aber die letzten beiden Tage waren wirklich Horror, vor allem die Nächte. Träume sehr wirr und wache ständig auf, bin sehr unrihig und fühle mich komplett daneben ... :-(
Kann nicht sagen, ob das immer noch meine Angst ist oder so etwas wie ein Absetzungssymptom

Nehme ab heute wieder 3 x 50 mg und spreche noch einmal mit meinen Arzt. Habe gelesen, dass man bei solchen Medikamenten eventuell erst einmal nur 1/4 Tablette weglassen und dann ganz vorsichtig ausschleichen lassen soll.

Ich hoffe, dass es mir jetzt schnell wieder besser geht :-/ Na ja war ja meine eigene Dummheit....
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#8
Denke das es gut ist, wieder die normale Dosis zu nehmen.
Es braucht halt zeit.
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edition filou & sophie
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#9
Ja, eigentlich weiß ich das, aber es hat mir einfach ZU gut geholfen, dass ich dachte, es auch ohne schaffen zu können.

Bin dadurch leider sehr frustriert im Moment. Gerade fühlt es sich so an, als hätte ich noch keinerlei Fortschritte gemacht, auch wenn ich weiß, dass das Unsinn ist. Arbeite seit ca 1 Monat sogar wieder ohne große Aus- oder Anfälle.

Es war einfach ne blöde Idee, das auf eigene Faust zu machen...
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#10
Ärgere dich nicht.
Es bringt nichts im nachhinein den kopf zu zerbrechen.
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edition filou & sophie
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#11
Es können aber auch Absetzungssymptome sein. Aber frag mal deinen Arzt.
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#12
Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass die Angst noch so stark ist, wie die letzten beiden Tage. Habe viel an mir gearbeitet und mein Leben zum positiven verändert.
Mal sehen, was mein Arzt dazu sagt. Wie ich ihn kenne gibts erst einmal ärger, dass ich das alleine gemacht hab :-)

Versuche mich nicht weiter darüber zu ärgern und diese Phase jetzt einfach zu überstehen, bis es wieder besser wird. Hoffentlich schnell, denn das ist echt unangenehm und möchte doch morgen wieder arbeiten...
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#13
Du schaffst das, drücke dir ganz doll die Daumen.
Tue dir was gutes.
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edition filou & sophie
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#14
Danke für die netten Worte!

Ist schon erschreckend wie einen so ein "Rückschlag" plötzlich wieder an allem zweifeln lässt, was man sich aufgebaut hat.
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#15
Sei ge tröstet,
Das ist bei vielen so die Medikamente nehmen.
Ihnen geht es gut und dann denkt man, oh super, also brauche ich keine tabletten mehr und setzten die Medikamente ab.
und dann geht es ne Weile gut und plötzlich geht es einem wieder schlechter.

Ich habe das selbe gemacht, und bin nach 3 Monaten wo alles okay war.
Danach schritt für Schritt ging es bergab.

Und Fazit bei mir, mir geht es mies und ich muss neu eingestellt werden.

Also du bist nicht allein, es ge ht vielen so
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edition filou & sophie
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#16
Ich hoffe mal, dass ich nun nicht komplett neu eingestellt werden muss, aber bei dir hatte das Opri ja auch vorher nicht richtig gewirkt richtig?
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#17
Ac ich ich glaube das nicht bei dir.
Du hast oder nimmst ja noch ein Teil der Tabletten. Deswegen denke ich das du nicht komplett neu eingestellt wirst.p


Mit opi. Hatte ich vor 7 Jahren mal genommen dann wurde gewechselt.

bis letztes Jahr hatte ich andere.
Und habe abgesetzt.

Kann ich keinen empfehlen.!!!!
macht es mit euren Arzt zusammen.


es ist ja schon mal gut das du sie wieder normal wie abgesprochen mit deinen arzt nimmst.
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edition filou & sophie
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#18
Ja opi. Hatte bei mir nicht mehr gewirkt.
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edition filou & sophie
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#19
ja, mir haben sie ja vorher auch gut geholfen und es waren ja auch nur ein paar Tage...

Ich hatte zuerst Venlafaxin aber das war für mich wie ein Horrortrip. Ich vertrage so starke Medikamente einfach überhaupt nicht, deswegen war ich auch froh, dass ich mit dem Opi so gut klar kam und keine Nebenwirkungen hatte. Vor was Neuem hätte ich nach der Erfahrung einfach Angst.
Schließlich war cih schon wieder so gut in meinem Alltag drin...

Das Ätzende ist jetzt wirklich, dass ich mir wieder über jeden Mist Gedanken mache :-/
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#20
oh kann dir so gut nachfühlen.
Mir geht's genauso.
Zur Zeit nehme ich keine Medikamente. hatte jetzt nach der ganzen Zeit und ich mich jetzt entschloss en habe wieder welche zu nehmen.
Zum einschleichen moclobemid. Wirkung war ganz gut. Aber die Nebenwirkungen haben mich umgehauen. Also nach ner woche nicht mehr nehmen dürfen.
Mein Arzt hat Urlaub also noch durchhalten bis 4 September.

Ja die Psyche kann ein echt fertig machen
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edition filou & sophie
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