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  Angst und Panik, unglücklich
Geschrieben von: Lica - 05.06.2017, 23:51 - Forum: Erfahrungsaustausch - Antworten (3)

Hallo,

ich habe mich schon ein bisschen eingelesen und erkenne mich in vielen Beiträgen wieder. Ich leide seit ca. 10 Jahren unter Panikattacken und Ängsten und bin fast genau so lange in Therapie, mal geht es mir besser, mal schlechter.  Bis jetzt war ich nur in ambulanter Therapie, aber so richtig geholfen hat sie scheinbar noch nicht. Besonders schlimm ist mein ständiges Herzstolpern, was über die Jahre immer schlimmer wurde, bis ich es zuletzt fast durchgehend hatte. Ich war ständig beim Kardiologen, aber alles was gefunden wurde waren harmlose Extrasystolen. Bis jetzt, jetzt wurde plötzlich eine minimal verringerte Pumpleistung festgestellt. Die Kardiologen vermuten, dass das daher kommt, dass ich so viele Extrasystolen habe. Jetzt habe ich ein Medikament bekommen, welches die Extrasystolen gut unterdrückt und in ein paar Wochen habe ich eine Kontrolluntersuchung. Bis dahin muss ich einen tragbaren Defibrillator tragen und werde fast wahnsinnig. Diese ständige Angst, dass ich eventuell doch eine Herzschwäche haben könnte. Die Ärzte halten es zwar für unwahrscheinlich, da vorher auch nie etwas gefunden wurde, aber wer weiß. Für die vielen Extrasystolen haben sie keine körperliche Ursache gefunden. 

Kann es tatsächlich sein, dass diese Extrasystolen nur von psychischen Problemen verursacht werden und zwar so heftig, dass tatsächlich ein körperlicher "Schaden" entsteht? Ich bin am verzweifeln, meine Gedanken drehen sich nur um mein Herz, meine Gesundheit und die Ängste. Ich habe Angst mit der Bahn zu fahren, ins Kino zu gehen, in Situationen zu sein aus denen ich nicht weg kann, ich traue mich nicht zu fliegen oder in den Urlaub zu fahren, habe Angst vor langen Autofahrten. Ich habe Angst, dass meiner Familie etwas Schlimmes passieren könnte, dass ich jemanden verliere. Ich bin immer angespannt, bekomme oft Beklemmungsgefühle in allen möglichen Situationen und muss schnell wieder nach Hause. Ich bin so verzweifelt und unglücklich, eigentlich habe ich ein gutes Leben, habe mein Studium beendet, eine tolle Familie, gute Freunde, wohne mit meinem Freund in einer schönen Wohnung und muss mir eigentlich um nichts Sorgen machen. Aber es geht mir einfach nur schlecht, ich kann das alles nicht genießen und einfach glücklich und fröhlich sein, weil mich diese Ängste ständig begleiten. Ich fühle mich so gefangen, obwohl ich es eigentlich nicht bin. Ich habe Angst, dass diese Ängste mich mein ganzes Leben begleiten und ich nie wieder so glücklich sein kann, wie ich es vorher war. Und ich habe Angst, dass ich diese ständigen Ängste irgendwann einfach nicht mehr aushalten kann, ich fühle mich so schrecklich Sad

Danke fürs lesen, vielleicht hat noch jemand einen Ratschlag für mich, wie ich da wieder raus komme

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  schluckbeschwerden
Geschrieben von: Sylvi - 05.06.2017, 13:50 - Forum: Erfahrungsaustausch - Antworten (14)

Kennt jemand von euch schluckbeschwerden von angst bzw. Wenn einem Alles zu viel wird?

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  Herzstolpern
Geschrieben von: bonny80 - 02.06.2017, 21:44 - Forum: Erfahrungsaustausch - Antworten (6)

Hi ihr lieben - heute leider mal wieder nicht als Ratgebender sondern Ratsuchender .......Vor 1/2 Jahr hatte ich plötzlich dauernd , dh wirklich den ganzen Tag Herzstolpern- also richtige Aussetzer und dann ganz schnell; hat mir wahnsinnig Angst gemacht,weil ich schon so viel durch habe in meinem AngstJahren aber sowas......
-schlimm; hatte dann Blutbild und langzeit EKG und laut Hausarzt ist es nichts schlimmes sondern Extrasystolen- stress bedingt und Entzug weil ich mit dem Rauchen frisch aufgehört hatte....hab mich jetzt die letzten Monate 
 durch gequält damit, aber gerade belastet es mich sehr- hab ganztägig herz stolpern, herz zittern,schwindel, hab absolut keine Kraft im Körper und bin soooo nahe am Wasser gebaut- könnte bei jeder Kleinigkeit weinen....Das gibt es doch nicht dass das schon wieder nur die Psyche ist ?! Kennt das jemand ?Nehme seit gestern jetzt Kalium und Magnesium und hooooffeee dass es leichter wird.....lg bonny

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  Zukunftsängste/Versagensängste und Angst vor dem älter werden
Geschrieben von: SE1996 - 02.06.2017, 13:47 - Forum: Rat & Tat - Antworten (5)

Hallo erstmal Smile
Ich bin neu hier und habe momentan Ängste und Sorgen. Ich würde mich gerne mit euch austauschen, weil ich momentan alleine nicht wirklich zurechtkomme. Und zwar fange ich mal an. Ich bin 20 und weiblich. In zwei Wochen werde ich 21. Eigentlich ein tolles Alter über das ich mich freuen sollte. Aber momentan wird mir nur schlecht wenn ich daran denke. Ironischerweise habe ich mich letztes Jahr noch total gefreut als ich 20 geworden bin und jetzt ist es das komplette Gegenteil.Ich kann mir das selbst nicht erklären warum das so ist und warum ich solche Ängste entwickelt habe. Ich habe angst älter und älter zu werden, das alles um mich herum älter und älter wird (Freunde, Eltern, Familie usw.), das die Zeit zu schnell vergeht und ich dadurch was verpasse/nicht schaffe was ich mir vornehme und die Zukunft allgemein/vor dem Tod. Momentan habe ich so ein richtiges Tief dadurch. Eigentlich kann ich mich glücklich schätzen. Mein Leben ist um großen und ganzen gut. Ich mache ein Fernstudium, suche nebenbei einen Nebenjob (hatte schon mehrere Vorstellungsgespräche hinter mir), bin dabei meinen Führerschein zu machen. Wenn ich jobmässig Glück habe, werde ich weiter für eine eigene kleine Wohnung sparen(aber das ist erstmal Nebensache). Ich habe tolle Freunde und eine Familie die immer hinter mir steht. Nur der Mann fürs Glück fehlt Big Grin. Ich hab auch ein paar andere Pläne, die ich mir ermöglichen möchte. Eigentlich könnte ich wirklich glücklich sein, wenn diese Ängste nicht wären. Ich glaub das es auch viel mit meinen ehemaligen psychischen Problemen zu tun hat. Ich hatte als Jugendliche (14-17)starke Depressionen durch die Schule/Schulangst. Wurde gemobbt, dann folgte ein Schulwechsel, müsste sitzen bleiben, weil ich völlig fertig war und dann nach den Sommerferien 2012 habe ich mich gar nicht mehr getraut in die Schule zu gehen. Ich war lange Zeit krank geschrieben, hab mit einer Therapie begonnen und war sogar in einer Klinik, hatte auch einen Kur-Aufenthalt hinter mir. Ich hab meinen Abschluss mit 18 an der Berufsschule nachgeholt. Es ging von Jahr zu Jahr besser, aber ich könnte mein Leben nicht so genießen wie ich sollte. Zwar hab ich mich abgelenkt, meine Freunde getroffen, bin ausgegangen, aber es war trotzallem vieles grau. Ohne meine Familie und meine engsten Freunde hätte ich das nie durchgestanden. Mit 19 ging es mir dann besser und ich habe die Therapie beendet. Es ging wieder Berg auf.
Letztes Jahr ist leider auch eine Menge passiert. Mein Opa aus der Ukraine ist früh verstorben (mit 61)wir konnten nicht zur Beerdigung, wegen den Krisen im Land. Das hat das Familienleben auch etwas verschlechtert. Mein Vater hat immer wieder Probleme mit dem Alkohol, was meine Mutter und mich immer wieder nervös und fertig macht. Das ist bis heute so und macht meine Ängste/Sorgen noch schlimmer. Ich hab leider momentan keinen festen Job (ist noch alles in Arbeit mit Vorstellungsgesprächen) oder Geld um eine eigene Wohnung zu haben, sonst wäre ich längst ausgezogen. Von der einen Seite möchte ich aber meine Mama nicht alleine lassen, ich möchte ihr beistehen, wenns zu Hause schlecht läuft. Meine Großeltern mütterlicherseits (ebenfalls russlandstämmig) die nebenan wohnen, unterstützen uns so geht es geht. Sie haben mir schon oft vorgeschlagen bei ihnen zu wohnen, solange ich nichts eigenes habe. Ich hätte ihr Angebot gerne angenommen, wäre da nicht die Liebe Uroma. Die wohnt bei meinen Großeltern, wird da von ihnen gepflegt, obwohl sie im großen und ganzen noch recht fit ist. Ich liebe und respektiere meine Uroma, nur leider ist die eine schwierige Person und mit ihr unter einem Dach ist doch eine Ecke zu viel. Sie vergleicht gerne mich mit anderen Enkeln/Urenkeln die in meinen Alter (oder auch älter und jüngerer) schön Führerschein, verheiratet, Familie oder bessere Arbeit/Wohnung haben. Das ist oft verletzend, weil es mir das Gefühl gibt das ich in ihren Augen eine Art "Versagerin" bin. Von meinen ehemaligen psychischen Problemen weiß sie nichts, wenn sie davon wüsste würde sie das eh nicht verstehen und das noch als eine Art Sünde ansehen. Und zur Krönung noch weiter tratschen/schlecht machen. Und grade in unserer Verwandtschaft sind die meisten sehr intolerant.
Ja so siehts momentan bei mir aus. Diese Ängste sind irgendwann wie aus dem nichts aufgetaucht und verlogen mich jetzt seit paar Wochen. Diese Panik vor dem älter und älter werden, das man nicht das schafft was man möchte, weil es einem vorkommt das die Zeit zu schnell vergeht. Ich komme grad voll nicht damit zurecht. Durch meine psychischen Probleme in der Vergangenheit habe ich sehr viel Zeit verloren, und ich hatte mir eigenes vorgenommen und es hat durch diese Probleme nicht geklappt. Also ich habe ich das aufgeschoben. Und jetzt dieses Jahr möchte ich es alles umsetzten was ich mir vorgenommen habe, und es klappt wieder nicht so wie ich möchte. Wieder hab ich fast ein halbes Jahr verloren das macht mich so fertig. Ich versuche mich schon nicht unter Druck zu setzen und öfters zu entspannen, aber irgendwie klappt das nicht so gut. Und ich möchte das nicht alles wieder verschieben oder aufschieben, sonst verliere ich wieder dadurch Zeit in der ich vieles nutzen kann. Es ist wie ein Teufelskreislauf. Ich habe echt immer und immer mehr das Gefühl nichts auf die Reihe zu kriegen, weil irgendwie das nicht so klappt wie ich will. Ich habe Angst das ich wieder Absagen von der Arbeit kriege und dadurch keine Wohnung finde mit dem Führerschein nichts schaffe Sad. Ich bin froh das ich mit dem Studium soweit zurecht komme, aber es halt nicht alles was ich möchte. Neben dem Studium sehne ich mich einfach einen Nebenverdienst und eigenem Einkommen. Ich will auch meine Pläne verwirklichen und nicht alles aufeinmal machen, ich habe das alles dementsprechend aufgeteilt und jetzt klappt wieder nichts oder nicht so wie ich möchte. Ich baue mir automatisch Druck auf, weil ich das Gefühl habe das durch die Verluste ich eh viel Zeit verloren habe und jetzt kommt mir das wieder so vor. Ich bin einfach überfordert mit mir selbst.
Mir gehts dadurch gar nicht gut. Mir ist übel, flau im Magen, ich bin nervös und gereizt, hatte sogar zwei Nervenzusammenbrüche in der Zeit schon hinter mir. Mein Kreislauf macht mir auch langsam zu schaffen. Ich bin froh das ich noch einigermaßen Appetit habe und viel trinke. Ich weiß echt nicht mehr weiter, ich versuche alles so zu machen um glücklich zu sein und dann kommt immer so ein Scheiß dazwischen . Ich bin eigentlich ein fröhlicher, selbständiger, lustiger und verantwortungsbewusster Mensch, der immer Spaß am Leben hatte.
Ich habe wieder mit dem Gedanken gespielt eine Therapie zu beginnen. Aber von der anderen Seite möchte ich versuchen es auch ohne zu schaffen/meine Ängste zu bekämpfen. Zwar hat mir die Therapie bei meinen damaligen Problemen geholfen (Vorallem Gesprächstherapie), aber es war nicht leicht, weil ich mit der ersten Therapeutin Probleme hatte, meine Psychologin war auch ein ziemlicher "Drache" die meine Probleme nicht gut nachvollziehen konnte, weil es ihr nie gepasst habe wie ich vorgehen möchte oder Ziele habe und wollte mich mit Anti-depressiva wieder gesund machen. Naja ohne die Tabletten ging es mir ehrlich gesagt besser, aber so richtig verstanden hat sie das nicht. Erst nach dem Wechsel hatte ich eine bessere Psychologin und bin auch mit ihr ohne Tabletten zurecht gekommen. Tja das war aber alles noch Jugendpsychologie (zwar war ich danach 18,19, aber sie hat da noch ne Ausnahme gemacht, weil ich mit der Behandlung noch nicht fertig war). Oder soll ich mich mehr mit Gott befassen. Eine gute Freundin von mir ist diesen Weg gegangen das sie ihre Sorgen und Ängste Gott anvertraut und ihr geht es ziemlich gut damit. Ich bin hin und her gerissen.
Ich hoffe das ihr mir irgendwie helfen könnt oder ein paar Tipps/Ratschläge für mich habt, wie ich besser damit zurecht kommen kann oder die ängste bekämpfen kann.
Ob ihr auch ähnliche Probleme hattet, Vorallem in welchem Alter ihr sowas hattet?? Ich finde es selber schlimm mit 20/21 schon solche Ängste zu haben, aber leider kann man sich das nicht aussuchen
Ich hoffe das es nicht unverschämt klingt, aber ich bitte euch dieses "Problem" bitte ernst zu nehmen und nicht zu belächeln. Auch wenn es auf den ersten Blick bescheuert anhört mit 20/21 solche Ängste zu haben, macht es mir sehr zu schaffen und ich versuche irgendwo ein Strohhalm zur Hilfe zu finden.

Letzendlich habe ich mich doch dazu entschieden eine Therapie wieder anzufangen. Aber bis zu meinem Termin ist noch etwas Zeit, deswegen wollte ich noch mal von außenstehenden gerne einen Rat wissen
Ich danke euch schon mal im Voraus und einen schönen Abend Smile

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