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  Hypochonder
Geschrieben von: MarieCurie - 02.10.2017, 15:58 - Forum: Erfahrungsaustausch - Antworten (5)

Hallo...
ich mag mich kurz vorstellen... hab seit fast 20 Jahren Panikattacken verbunden mit Ängsten wegen Krebs, Krebs, Krebs , oder irgendwelchen anderen nicht heilbaren Krankheiten. Ärztemarathon, Röntgen, CT und so inklusive. Ich mag nimmer... ich hab vor ungefähr 5 Jahren kapiert, was der Körper sich alles selbst machen kann an Schmerzen und dass es immer weh tut, wenn ich hinfühle. Ich hab es auch ein paar Jahre ganz gut hinbekommen, das alles irgendwie zu beherrschen. Jetzt ist aber mein Leben komplett ins Wanken gekommen und alles geht wieder los. Schlimmer als zuvor. Denn jetzt weiß ich es, aber ich kanns nicht mehr beherrschen. Ich verzweifle an Ängsten vor zig Krebsarten, erkenne Symptome und hab Schmerzen und Bluthochdruck und Schweißausbrüche und Zittern und halt alles...
Trotz Escitalopram und Opipram...
Durch lauter Todesfälle hab ich jetzt noch nicht mal mehr jemanden zum heulen und muss stark sein für zwei Söhne...
Gehts wem ähnlich? Habt Ihr irgendwelche Ideen, wie ich den Attacken ausweichen kann?
Viele Grüße
Marie

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  Atmung und Ängste
Geschrieben von: Kleine Elfe - 01.10.2017, 20:42 - Forum: Rat & Tat - Antworten (1)

Hallo! 

mit meinen Ängsten gehts mir generell "gut". Ich war 3 x in Therapie (die letzte ist 2 Jahre her). Ich musste nie Tabletten nehmen oder ähnliches. Meine Ängste sind sehr spezifisch (zb. Angst vor Chemie, Blut, leichter Hypochonder), obwohl es schon viel besser ist und situationsabhängig. Manche Ängste werden immer kleiner, manche bleiben. Meine Angst äußert sich zurzeit in Unwohlsein und kurzer schlechter Laune. Panikattacken hatte ich früher oft, jetzt schon lange nicht mehr. Manchmal kann ich es vorher gut einschätzen, ob ein leichter Anflug von Panikattacke kommt. Ich hab viel dazugelernt, wie ich damit umgehe und habe es gut unter Kontrolle. Eins geht mir manchmal im Kopf um, obwohl ich das nur 1x hatte und das ist schon 4 Jahre aus! Also: Ich hatte mitten in der Nacht eine spontan akute Blasenentzündung. Die "negativen" Komponenten waren: ich war allein in der Wohnung, es war mitten in der Nacht und mein Auto total eingeschneit. Ich begann zu hyperventilieren und bekam kaum Luft (sowas hatte ich früher bei Panikattacken nie!). Ich öffnete die Balkontür und meine Wohnungstür und setzte mich. Ich wollte die Rettung anrufen und erwischte die Feuerwehr.... Dann rief ich die Rettung und sagte, dass ich schlecht Luft bekomme. Er kriegte mit, dass es psychischer Natur ist. Ich weiß nicht mehr was wir redeten, aber er beruhigte mich. Dann rief ich den Hausarzt an und holte mir Tabletten gegen die Blasenentzündung. Im Nachhinein verstehe ich es nicht: Ich hatte was, was ich schonmal hatte (Blasenentzündung) und was leicht heilbar ist und ich hatte ja nicht so weit zum Arzt.

Diese Sache hat sich etwas im Kopf abgespeichert. Wenn ich in der Arbeit Stress habe (und den habe ich), dann kommt manchmal ein Druck in der Brust und im Hals. Ich bin dennoch sehr belastbar und habe auch schon Hilfen, um durch die Stresszeit zu kommen (homöopathische Tropfen, Sprüchlein aufschreiben und auf den Arbeitsschreibtisch kleben, die Arbeit cooler sehen, Pause machen). Ich möchte aber an der Arbeitssituation eh was ändern... Oder wenn ich wandern geh, muss ich auch oft so schnaufen, dass ich das Gefühl habe, der Hals schnürt mir zu. Ich kann mich dann gut beruhigen und sage zu mir: "du bekommst genug Luft". Ich war sogar mal bei einer Logopädin und da haben wir auch Atemübungen mitgemacht. Ich habe sogar mal in der Apotheke gefragt, ob Beruhigungssprays gibt - gibts nicht. Ich denke, wenn so eine Situation mal kommen sollte: ich bin meistens von Personen (Partner, Kollegen, Freunde) umgeben, die mich eh beruhigen könnten. Ich habe auch Angst, dass dieser Atmungszustand dann nicht aufhört und ich ohnmächtig werde. Obwohl ich mich da gedanklich in was reinreite, schätze ich.

Hat wer Erfahrungen, Tipps, bin ich auf gutem Weg, sind das einfach "alte" Gedanken wegen dieser Sache?

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  Ich stell mich mal vor
Geschrieben von: Nanni84 - 25.09.2017, 19:50 - Forum: Rat & Tat - Antworten (2)

Hallo zusammen, 

ich bin Nanni, 32 Jahre und leide seit ca. 1 1/2 Jahren an Angststörungen. 
Angefangen hat alles mit einer Gürtelrose im Sept 2015. Kurz nach der Erkrankung, bekam ich in einer Nacht plötzlich Herzrasen, Kreislaufprobleme, Schweißausbrüche ...
Ich bin danach 1 Jahr lang zu sämtlichen Ärzten gegangen, weil es mir täglich schlecht ging (Kreislauf, Schwindel, Sehstörungen, Benommenheit etc.) 
Alle sagten, dass ich kerngesund sei und ich mir keine Sorgen machen soll... aber wie ihr wisst, ist das ja leichter gesagt als getan. 
Ein Jahr später (Aug 16) hatte ich eine Attacke im Wartezimmer bei meinem Hausarzt und endlich konnte man mir sagen, was mir fehlt... 
Ab diesem Moment ging bei mir nix mehr! Ich lag 2 Wochen zu Hause im Bett und habe nur geweint. Wollte nicht mehr vor die Tür. Allein bei dem Gedanken, streikte mein Kopf/Körper sofort. Meine Familie war total überfordert und niemand wusste was er mit mir machen sollte.
An arbeiten war gar nicht zudenken.
 
Da ein Termin beim Therapeuten leider schwer zu bekommen ist, habe ich es mit einem Heilpraktiker versucht. Ich wollte einfach nur, dass es weggeht Sad 
Auch wenn ich vorher niemals an so einen *quatsch* geglaubt habe, aber es hat funktioniert. 
Nach ca. 3 Monaten bin ich wieder allein einkaufen gefahren, habe Freunde eingeladen, habe Partys besucht und tapfer durchgehalten, bis die Angst verschwand. Auch arbeiten hat kurze Zeit später wieder funktioniert. 
Der Anfang war immer furchtbar aber nach einigen Minuten war wieder alles gut.

Mittlerweile mache ich eine Verhaltenstherapie. Meine Therapeutin sagte mir, dass alles normal wäre und ich durchhalten soll und mein bisheriger Weg genau richtig ist. Immer gegenan gehen und durchhalten! Nicht aufgeben! 
Es geht mir dann auch über einen längeren Zeitraum wieder super und dann plötzlich aus heiterem Himmel kommt es wieder. 
Letzte Woche sitze ich bei einer Freundin, es ist nichts los... kein Stress, nix. Und dann Herzrasen und ich verfalle in Panik  Motz

Ich werde dieses unangenehme Gefühl nicht los. Diese Unruhe im Körper, zwischendurch wirre Gedanken, Schwindel, übelkeit 
Es ist ein Teufelskreis und nervt mich so sehr. 
Durch dieses Gefühl verkrampfe ich, somit habe ich Verspannungen im ganzen Körper, durch die Verspannungen habe ich hier und da mal zwicken etc. und dann wieder die Angst, doch eine Krankheit zu haben. 


Geht oder ging es euch genauso? Ist das alles normal? 
Freu mich über eure Beiträge 

Liebe Grüße Nanni

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  Sie...
Geschrieben von: Coella - 24.09.2017, 08:50 - Forum: Erfahrungsaustausch für Angehörige - Antworten (3)

Hallo zusammen,

bevor ich anfange zu berichten, möchte ich gleich betonen, dass ich über diese Krankheit nicht urteilen will, dazu habe ich nicht das Recht, aber ich bin selbst völlig am Ende als Angehörige...

Es gibt Themen, die sind bereits ausdiskutiert in der Familie, aber "sie" fängt immer und immer wieder damit an und wundert sich dann, wenn ich sauer darauf reagiere, weil ich mir nicht ihren Willen aufdrücken lassen will. Sie weiß vorher, dass ich sauer reagiere, kann es aber nicht lassen.

Dann kommt spontan! eine Leidensmiene, ein theatralisches Geschnaufe, dann ein panischer Ausruf:"Mir wird schlecht" und dann wird noch extra gestolpert und sich mit Anlauf auf das Bett geworfen. Nach kurzer Zeit kommt eine "Spontanheilung" und dann kommt die Leidensmiene, die einem ein schlechtes Gewissen suggerieren soll.
"........" rennt ihr gleich immer hinterher und dadurch fühlt sie sich ja auch bestätigt. Ich selbst kann das nicht mehr, kenne das Spielchen schon zu lange und fühle mich nur noch veräppelt und peinlich berührt dadurch.
Entweder ein grausamer Ton, der an den Tag gelegt wird oder dieses panische Reagieren, wenn mal was außer der Reihe läuft oder ein Problem ansteht.
Zeigte ich als Kind selbst schon solche coabhängigen Verhaltensmuster, wurde drauflos gedroschen oder gedrillt. Auf Nachfrage erfahre ich nur:"Die ist krank!", aber es wird mir nicht gesagt, welche Krankheit sie hat, daher weiß ich auch nicht, ob ich hier richtig bin. Ich rede mit ihr wie mit jedem anderen Erwachsenen auch, aber dann wird zusammengebrochen. Nehme ich Rücksicht, wird nachgetreten mit einem eiskalten Ton.

Bringt da nach Jahren ein völliger Kontaktabbruch was oder wie soll ich mich noch verhalten, denn ich will durch sie nicht fremdbestimmt leben müssen.
Mir kommt das immer so vor, dass ich den Fehler mache und ihr im übertragenen Sinne wie einem Alkoholiker immer wieder die Flasche reiche und dadurch sich nichts ändert.

Danke für eure Zeit und Aufmerksamkeit!

Coella

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