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Momentan sind 6 Benutzer online » 1 Mitglieder » 5 Gäste arielle
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| Rückfall |
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Geschrieben von: sunny44 - 29.07.2010 05:50
- Antworten (17)
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Guten Morgen
brauch grad ein bisschen Aufmunterung, Unterstütung. Ich hatte jetzt so etwa 2 Jahre Ruhe - und seit Samstag ist ein Rückfall da.
Ich hab schon eine Zeitlang wachsende Unruhe in mir gespürt, jetzt ist es wieder Angst geworden.
Auslöser - klingt doof und ich weiß auch nicht, wieso - war, dass meine Nachbarin wieder stundenlang auf dem Balkon sitzt, telefoniert lautstark, Musik laufen hat, die ich in der Whg höre (nicht ZU laut, aber so, dass man es hört, es ist halt Sommer und die Fenster sind auf), usw.
Wäre zu lang, alles zu schreiben - aber damit hatte alles vor 4 Jahren angefahngen, als ich dann in die Klinik kam - seitdem waren diese "Balkonsitzerein" rum und ich glaub, DIESE Gedanken am ein regelrechtes "Dejavu" werfen mich ziemlich um.
Problem ist, dass ich momentan so empfindlich auf diese Frau reagiere, dass mich schon ein einziges Geräusch auf dem Nebenbalkon in Panik versetzt. Genauso weiß ich, dass das Blödsinn ist, aber ich muss einen Weg suchen, klar zu kommen, denn da gibt es keinen Grund, sich zu beschweren - es ist einfach meine Empfindlichkeit. Versuch mich schon mit Ohropax, meine eigenen Fenster zu, etc., abzufinden, bis es weder geht, aber auch schwer.
Vielleicht hat noch jemand einen Tipp, ansonsten bin ich erstmal wieder vollkommen geschockt, dass das so schnell ist und hoffe, das zu akzeptieren und zu schauen, dass irgendwann wieder der Punkt ist, wo ich das ganze Gelernte im Lauf meiner Therapien einsetzen kann und nicht noch weiter abstürze.
Lieben Gruß sunny
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| Brina |
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Geschrieben von: Brina - 28.07.2010 17:20
- Antworten (6)
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Hallo, ich bin die Brina und 50 Jahre alt
Bei mir alles mit Anfang 20 an, also vor dreißig Jahren. Ich hatte dauernd Magenschmerzen, Herzrasen, bis zum Infarkt, dachte ich ,immer müde,
aber kern gesund.Angst und Depressinen bestimmten mein Leben. Damals wußte man noch nicht soviel über Ängste, Panik. Ich wurde abgestempelt, ich hatte ja nichts. Mein Zustand verschlechterte sich das ich meine Familie nicht mehr versorgen konnte, ich ging nicht mal mehr vor die Türe aus Angst vor der Angst. Dann endlich kam ich zu einem Arzt der mich ernst nahm, dann kam Neurologe, Antidepressiva, Tiefenphychogie. Zwei Jahre später ging ich für acht Wochen in eine Klinik um die Tabletten abzusetzen. 20 Jahre habe ich Therapie gemacht, solange wie ich vorher schon alt war. Meine Erlebnisse und Trauma kamen aber auch aus jüngster Kindheit und begleiteten mich bis zur Therapie. Zue Unterstützung habe ich Bachblüten und homöopatische Sachen genommen. Ich machte autogenes Training, Tai Chi und Reiki . Von allem habe ich profitiert.Ich fühlte mich dann geheilt bis ein Vorfall alles zu Nichte machte. Ich ging wieder für acht Wochen in eine Klinik und hatte ein Jahr Verhaltenstherapie. Nun lebe ich seit 10 Jahren ohne Medikamente und Therapie. Ab und zu kommt die Angst, die Depression aber ich habe gelernt es zu erkennen und damit umzugehen. Das Loch ist nicht mehr so tief in das ich falle und ich komme alleine wieder raus. Alles Gute für euch LG Brina
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| Liebe Familie |
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Geschrieben von: helfer - 27.07.2010 16:12
- Antworten (9)
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Hallo! Ich bin wieder einmal aufgeregt.
Ich habe eine Schwester und die mag ich auch sehr. Nur in letzter Zeit macht sie mir wieder sorgen, besser ich sorge mich wieder um sie.
Sie ist Arbeitslos und das seit vielen Jahren. Eine Zeit lang hatte ihr Ex-Freund sie versorgt und sie war somit nicht gemeldet. Als er sie verlassen hatte, war dies einer von vielen schocks für sie. Es endete damals so, dass sie zu unserer Familie am Ende den Kontakt abgebrochen hat. Sie macht sie für so viele Dinge in Ihrem Leben verantwortlich und sagt auch, dass die anderen (auser ich) in ihrer schlimmsten Zeit noch auf ihr rumgetrampelt sind.
Sie hat sich die letzten drei Jahre bemüht eine neue arbeitstelle zu finden und auch Hartz4 beantragt und erhalten. doch nun ist sie wieder sehr "traurig". Es ändert sich nichts an ihrer Situation, es gibt nur noch Ausbeuter und Menschen, die sie demütigen. Sie kann auch nicht mehr leben sondern nur noch existieren und keiner hilft ihr. Ich weiß schon selbst nicht mehr wie ich alles was sie bewegt formulieren kann. doch ich würde mich auch so fühlen und kann verstehen, dass sie in einem Loch ist.
Was den Umgang mit ihr erschwert ist ihre Vorstellung von "Familie". Sie erwartet unterstützung, finanziell und emotional. Sie sagt, sie hat keinen Menschen mehr (obwohl sie noch einen guten Freund hat, was in ihren Augen aber einen anderen Stellenwert hat, als familie) und sie wünscht sich zur Ruhe zu kommen.
Ich wünsche mir auch, dass das so kommt und ich wünsche mir auch, dass sie wieder eine Aufgabe findet, die ihr Spaß macht und sie Finanziell auch wieder besser dastehen läßt. sie macht alle verantwortlich für ihr Schicksal, sieht sich als Opfer und Mensch, dem man böses angetan hat. Was sie nicht sieht, ist, wie sie selbst Verantwortung für sich übernehmen kann, denn ihre Forderungen übersteigen das was ich leisten kann und will.
Wie kann ich denn mit ihr umgehen ohne mich von ihr fangen zu lassen und damit zur Marionette werde, die eigentlich alles nur schlimmer macht?
Sage es mal anders: Wie kann ich mit ihr umgehen, ohne von ihrer negativen Sicht auf die Welt gefangen zu werden und in die Rolle zu fallen, die sie für mich vorgesehen hat? Ich soll ihr retter sein.
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| Gutachtertermin - Volle EM-Rente Panik!!! Diesmal bei DRV direkt |
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Geschrieben von: Luna - 25.07.2010 12:32
- Antworten (16)
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Hallo,
ich bin neu hier, leide seit 1993 an einer Angstörung mit Panikattacken und Depressionen...
Ich bekomme eine Volle Erwerbsminderungsrente. Und war bei den ersten beiden Anträgen bei einem ansässigen Gutachter geladen. Nun habe ich den dritten Antrag gestellt..beim ersten ging ich in Widerspruch, da es eine teilweise EM war, der zweite ging dann durch...nun habe ich Post bekommen..diesmal soll ich direkt zum Gutachter der nächsten Stelle kommen..Es ist auch ein weiter Weg.
Ich bin seit Eingang des Schreibens in voller Panik..schlafe nicht, Panikattacken haben sich verstärkt...Unruhe..weinen usw..
Hat jemand Erfahrungen mit einem Termin direkt bei der DRV, der mir übrigens noch genau mitgeteilt mit..ich warte jeden Tag...als höchste Anspannung für mich. Warum dort ? Wieso dauert es so lange bis ich eingeladen werde ?? Wie läuft die Untersuchung ab ??
Ich gehe hin mit dem Gedanken das sie schon im Vorfeld gegen mich sind..danke für Antworten !!! Luna
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und täglich grüsst die Panik |
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Geschrieben von: Sabi190381 - 24.07.2010 02:09
- Antworten (12)
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Hallo bin hier neu... Bin gerade zufälliger Weise auf das Forum gestossen da Ich Nachtschicht habe, und etwas zu Thema Panik gesucht habe.
Bin 29 Jahre alt und gelernte Altenpflegerin. Habe seit ca. 6 Jahren mit Panikattaken zu kämpfen. Am Anfang wusste erst mal niemand was mit mir los ist. Ich wurde von einem zum anderen Arzt geschick und nie kam was dabei raus ( was bei den meisten auch der Fall war). Meine Eltern sogar mein ganzer Freundeskreis dachten ich hätte sie nicht mehr alle. Und Ehrlich gesagt dachte Ich das auch irgendwann. Die erste Attake bekam ich nach einer Lungenentzündung, hatte plötzlich Herzrasen, Schlecht, Schwindelig, Heis und Kalt zugleich. Wurde damals noch alles auf die Lungenentzündung geschoben. Aber dann kam die Attaken häufiger, beim Arbeiten, beim Autofahren, in der Disco und auch im Kaufhaus. Jetzt hab Ich die Attaken nur noch Hauptsächlich beim Arbeiten bzw. bei den Nachtschichten. So wie jetzt gerade. Hab vorhin meinen Patienten Morhium gespritzt und Ich bilde mir ein das Ich das Morphium irgendwie abbekommen habe obwohl Ich Handschuhe anhatte. Kurz danach hat mein Kopf verrückt gespielt. Es fing wieder mit Mundtrockenheit an, Herzrasen, Schwindel, Nasse Hände ( hm Lecker ;-)), totale Panik halt an. Nach ca. einer Stunde lassen bei mir die Anfälle nach und Ich bin sowas von müde das Ich eigentlich nur noch schlafen möchte. Was meint ihr ist der Beruf noch was für mich wenn Ich ständig mit meiner Angst auseinadner gestezt werde? Ist ja wie ein ständiger Teufelskreis mit den Gedanken, es werden immer mehr Gründe gesucht und auch gefunden um bei mir Panik auszulösen. Weiss zwar in der Zwischenzeit nach dem ich das Buch " Nur keine Panik" gelesen hatte, gut bescheid, aber ich mein Ich sollte nach der langen Zeit doch mal was anderes machen ausser Bücher zu lesen.. Und das schlimmste daran ist das mir wenn Ich so wie vorhin Panikattaken bekomme niemand helfen kann, und Ich weit weg von Zuhause bin, bzw. von Leuten die wissen wie Sie mit mir dann umgehen müssen und wie Sie mich ablenken können.. Ein ewiger Kreislauf mit der Panik..
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